Tipps für das richtige Lüften

Das richtige Lüften ist enorm wichtig. Dabei geht es nicht nur um neuen Sauerstoff! Bei einer guten Lüftung werden auch Schad- und Geruchstoffe abtransportiert, die Luftfeuchtigkeit wird reduziert und damit die Kondensatbildung oder die Gefahr des Schimmelpilzbefalls stark gemindert.

Besonders wirksam ist die sogenannte Stoßlüftung mehrmals am Tag für etwa 5 Minuten. Hierbei kommt es kaum zu einer Reduzierung der Raumtemperatur, denn die Wärme steckt vorwiegend in den Möbeln und Wänden des Hauses. Die frische Luft ewärmt sich also schnell wieder und der Energieverlust ist nur sehr gering.

Eine gute Luftzirkulation ist oberstes Gebot, auch im Bereich der Außenwände: Stellen Sie größere Möbelflächen
mit ein paar Zentimetern Abstand zur Wand auf!
Besonders bei fugendichten Fenstern muss gut gelüftet werden.
Je nach Wohnungsgröße können bis zu 30 Liter Wasserdampf pro Tag zusammenkommen! Schimmel hinter Möbeln, nasse Fenster, schwarze Flecken an der Wand – richtiges Lüften von Räumen und Häusern ist also unabdingbar,
um nicht nur Bauschäden, sondern auch Energieverluste zu vermeiden.

Stoßlüftung: Fenster 4 – 10 Minuten mehrmals täglich ganz öffnen. Umso kälter die Luft, desto kürzer wird gelüftet.

Querlüftung: Mehrmals täglich alle Fenster für 2 – 4 Minuten öffnen und so per "Durchzug" lüften.

Spaltlüftung und Kippen: Das "Kippen" der Fenster ist nicht zu empfehlen! Die Fenster bleiben dabei oft sehr lange
in der Kippstellung, dadurch kommt es im Winter zu unnötigen Energieverlusten.

Relative Luftfeuchte

Ob eine Wohnung zu feucht ist, kann jeder leicht selbst überprüfen mit einem Luftfeuchtigkeitsmessgerät. Die relative Feuchte der Raumluft sollte möglichst zwischen 40 und 60 % liegen. Tipp: Gleich nach dem Aufstehen lüften, da ist die Feuchtigkeit noch nicht so stark in Wände und Möbel eingedrungen. Abends sind längere Lüftungszeiten sinnvoll. Lüften Sie auch bei Regen! Die Luft im Raum wird dadurch erwärmt und kann mehr Feuchtigkeit aufnehmen.

Weniger beheizte oder gar nicht beheizte Räume sollten nicht durch andere Räume mitbeheizt werden. Denn der Wasserdampf in der Luft des wärmeren Raumes würde die relative Luftfeuchtigkeit in den kälteren Räumen sehr schnell ansteigen lassen und sich als Tauwasser an den kälteren Oberflächen der Außenwände absetzen. Räume niemals zu stark auskühlen lassen! Große Dampfmengen, wie sie beim Duschen oder Kochen entstehen, sollten gleich ins Freie abgeleitet werden. Nach einer halben Stunde nochmals lüften.

Weitestgehend verzichten sollten Sie auf zusätzliche Feuchtigkeit, die durch viele Zimmerpflanzen, kleine Spring- brunnen, Verdunster an den Heizkörpern etc. entstehen. Wäsche sollte nach Möglichkeit im Freien getrocknet werden. Wenn Sie sie in der Wohnung trocknen müssen, sollten Sie das Fenster währenddessen etwas kippen.

 

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